
Fresh 2026 Album CD, Tip
Sechs Jahre nach seinem Grammy-nominierten Album „LP5“ taucht Sascha Ring – alias Apparat – mit seinem sechsten Studioalbum mutig in die Komplexität des Lebens ein.
„A Hum Of Maybe“ ist detailreich, fein ausgearbeitet und wunderbar unvorhersehbar. Im Kern handelt das Album von Liebe – zu sich selbst, seiner Frau und seiner Tochter – und davon, diese Liebe zu bewahren, zu schützen und ständig neu zu kalibrieren, da sie sich in einem ständigen Wandel befindet. Wie der Titel schon andeutet, beschäftigen sich die Songs mit dem Gefühl, zwischen zwei Stühlen zu sitzen: kein klares Ja oder Nein, sondern A Hum Of Maybe.
Ring verbindet auf elegante Weise die Perspektiven eines Elektronikproduzenten und eines klassischen Komponisten und arbeitet eng mit seinen langjährigen Mitstreitern Philipp Johann Thimm (Cello, Klavier, Gitarre) – der auch als Co-Autor und Co-Produzent des Albums fungierte –, Christoph „Mäckie“ Hamann (Violine, Keyboard, Bass), Jörg Wähner (Schlagzeug) und Christian Kohlhaas (Posaune) zusammen. Auf dem Album sind außerdem die armenisch-amerikanische Künstlerin KÁRYYN – Apparat's Labelkollegin bei Mute – auf „Tilth“ und der in Berlin und Rom lebende Musiker Jan-Philipp Lorenz (alias Bi Disc) auf „Pieces, Falling“ zu hören.
„A Hum Of Maybe“ ist komplex, sehr persönlich und umarmt einen Zustand der Ungewissheit, der ein aufregendes neues Kapitel für Apparat einläute[info sheet from distr.]