WERKSCHAU (CD)
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Artist

Various Artists (compiled by Ellen Allien)

Titel

WERKSCHAU (CD)

Label
Bpitch Control
BPC227CD

cd
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1. cormac - the present
2. ellen allien - the kiss
3. we love - harmony of the spheres
4. dillon & coma - aiming for destruction
5. agf/delay - most beautiful kill
6. timtim - how we moove
7. sascha funke - hiddensee
8. kiki & lenz - morning maniacs
9. zander vt - gotta look up to get down
10. jahcoozi - day in day out
11. mr. statik - sinphony feat. the boy
12. aérea negrot - deutsche werden
13. thomas muller - west
14. chaim - the country
15. paul kalkbrenner - plätscher
16. mark broom - refund
17. telefon tel aviv - the sky is black feat. robin guthrie

Stell dir vor,du sollst dein komplettes Leben in Form von siebzehn Songs darstellen - eine schwierigeAufgabe? Unlösbar? BPitch Control hat genau das versucht und zwölf Jahre turbulente Labelgeschichte auf eine Silberscheibe gepackt. Das dabei entstandene Album reflektiert nicht einfach die eigene Vergangenheit. Es ist vielmehr ein Statement, das zeigt, wie umfassend, vielschichtig, progressiv, emotional und letztlich mitreißend elektronische Musik sein kann, welches Potential und welcheEntwicklungsmöglichkeiten in einem, scheinbar so eng umrissenen Genre gefunden werden können - sofern man den Mut aufbringt, Schubladen zu ignorieren und neue Türen aufzustoßen. Die Werkschau zeigt BPitch Control und seine Künstler in ihrer ganzen stilistischen Wandlungsfähigkeit und Aktualität.

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GER

CD
CD/DVD
bww-n2
-
Techno
Techhouse
-
pos. 137
peak pos. 6
31.01.2011
08.03.2011
26.01.2012

also available as:
Die BPC Werkschau ist keineswegs ein herkömmliches "Best Of" Album. Ein solcherart reduziertes
Konzept würde dem Anliegen nur völlig unzureichend gerecht werden. Alle siebzehn Tracks sind vielmehr
ausnahmslos unveröffentlichte Werke. Unter den Künstlern finden sich sowohl BPC-Mitstreiter der ersten
Stunde als auch gänzlich neue Gesichter und Musiker-Kooperationen, die hier erstmalig zueinander
gefunden haben. Ebenso bemerkenswert sind die Herkunftsorte der Künstler, die neben großen Teilen
Europas auch Nord- und Südamerika einschließen. Der vielzitierte Berliner Sound ist bei BPC zu einer
sehr globalen Angelegenheit gewachsen. Ebenso weit gefächert ist die stilistische Bandbreite der
Produktionen, die zunächst nur eine Gemeinsamkeit teilen - sie sind allesamt außergewöhnlich:
Paul Kalkbrenner präsentiert endlich den ersten neuen Track seit seinem Megaerfolg "Berlin Calling"
und paart bei "Plätscher" mit augenzwinkernder Ironie straighten, eingängig produzierten Techhouse-
Beat und kräftig gezerrte Hammond-Orgel - "geht gar nicht" gibt's hier nicht! Selbiges gilt für den (noch)
als Geheimtipp rangierenden Mr. Statik, der unter dem zweifellos irreführenden Titel "Sinphony"
hemmungslos Crooner-Vocals mit House-Beats unterlegt. Noch weitaus wunderlicher erscheint der Track
"Deutsche Werden" der venezolanischen Chanteuse Aérea Negrot. Die zeitweilige Sängerin von Hercules
and Love Affair lässt ihre durchgeknallt anmutenden, gebrochen deutschsprachigen Vokaleinlagen
unversehens auf ein eigentümliches und sehr stimmig arrangiertes Electro-Derivat prallen.
Erstaunliches, aber absolut folgerichtiges Merkmal der zunehmend breit aufgestellten, aber dennoch
unverwechselbaren Label-Identität ist die Hinwendung zu Songstrukturen und die hohe Präsenz der Vocal-
Tracks. So wird der straighte, aber zurückhaltend kraftvolle Techhouse-Opener "The Present" des Iren
und Memo-Künstlers Cormac ebenso von Vokals getragen wie der wunderbar stimmungsvolle Synthpop-
Song des italienischen Duos We Love, dessen großartiges und zu recht höchst erfolgreiches Debütalbum
Ende 2010 bei BPC erschienen ist und deren Beitrag in der Werkschau natürlich nicht fehlen darf.
Überhaupt ist die BPC Werkschau eine generelle Absage an die starre Einhaltung genretypischer Grenzen
und Beschränkungen: Dominique Dillon de Byington, kurz Dillon - eine zauberhafte junge Dame mit
brasilianischen Wurzeln und vielbeachteter Neuzugang bei BPC - vereint in ihrer Liasion mit dem gefeierten
Kölner Kompakt-Act Coma kongenial Beatbox-Elektro mit ebenso manisch wie poppig klingenden Vokals.
Der Berliner Multiinstrumentalist TimTim unterstrich schon 2002 mit einem großartigen Album den
Independent-Gedanken von BPitch Control. Sein Werkschau-Beitrag "How We Moove" verknüpft nun fast
klassisch zu nennendes Singer-Songwriting mit bleepigen Electronica-Sounds. Hier schließen sich die fein
gewebten, dubbigen Texturen von AGF/Delay (Antye Greie/Vladislav Delay) fast nahtlos an. Nach deren
2009 erschienenem Album "Symptoms" und AGF's Produktionsarbeit für Ellen Allien's Longplayer "Sool"
lotet das Duo nun neue Facetten futuristischer Popmusik aus. Futuristisch und gleichzeitig retro, dabei
ebenso eingängig wie fordernd, klingen die Chicagoer Postrock/Electronica-Genies Telefon Tel Aviv,
die hier mit der ersten Veröffentlichung seit dem 2009 erschienenen Album "Immolate Yourself" aufwarten.
Als mindestens ebenso fordernd, bisweilen sogar als höchst provokant, kennen und lieben wir Jahcoozi,
die mit ihrem letztjährigen Album und einem dicken "Hurra" in den BPC-Reihen begrüßt wurden und
mittlerweile keinerlei Vorstellung mehr bedürfen. Mit "Day In Day Out" zeigt sich das Trio um
Songwriterin/MC/Sängerin/Performerin Sasha Perera erstaunlich zahm von ihrer cool-relaxed und dubbig
klingenden Seite und offenbart eine weitere Facette im BPC-Konzept.
Selbstverständlich verweist BPC's Werkschau auch auf den Technosound "Made in Berlin", mit dem das
Label nach wie vor untrennbar verbunden ist: Altmeister Sascha Funke breitet seine epischen Klangteppiche
¸ber typische Minimaltechno-Strukturen und nennt das ganze frei interpretierbar "Hiddensee", Thomas
Muller - dank mehrerer erstklassiger EPs mittlerweile zum BPC-Resident avanciert - konstruiert mit
"West" ein weiteres, unwiderstehlich dynamisches Minimal-Uhrwerk. Chaim's Chicago-inspirierter
Techhouse-Track "The Country" könnte ein viel versprechender Vorgeschmack auf sein, im Februar
erscheinendes Album "Alive" sein. Workaholic Mark Broom, seines Zeichens Hälfte vom Londoner
Partygespann Rue East und von Pure Plastik Records, liefert mit "Refund" schlicht und einfach ein
ballerndes Vollbrett - minimal in seiner Struktur, maximal in Sound und Wirkung.
Ebenso perfekt in der Werkschau platziert, sind echte "Jacks" wie Zander VT mit ihrer House-Perle "Gotta
Look Up To Get Down" und Kiki & Lenz, die hier ihre erste Co-Produktion veröffentlichen. Schließlich
und endlich reiht Label-Chefin Ellen Allien ihren klassischen House-Schieber mit selbstverständlicher
Leichtigkeit in die Reihen der Kollegen ein - definitiv ein großartiges Werk mit zahllosen magischen
Momenten, ein klar definierter Standpunkt in der Label-Landschaft und ein Startpunkt in die kommenden
zwölf Jahre...

(added: 2011-02-02 21:58:34 )
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