Feindrehstar
LOVE & HOPPINESS (CD)
CD
Musik Krause CD 006

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Love & Hoppiness. Deep Horse. Shake That Und Night Rainer Diskodub Zeugen Einmal Mehr Von Der Kraftvollen Energie. Für Die Feindrehstar Seit mittlerweile Fünfzehn Jahren Auf Anspruchsvollen Dance Floors Geschätzt Werden. Und Demnächst Dürften Sie Für Neue Ekstase Im Club Oder Auf Dem Festival Sorgen.
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Stell dir vor, da steht eine siebenköpfige Band mit Schlagzeug, Percussion, Bass, Keyboards, zwei Blä- sern, Sampler und Turntables auf der Bühne und um- armt musikalisch die Welt – ohne adaptierten Folklo- re-Kitsch, dafür mit urbanen Club-Grooves und viel Feinsinn im Überschreiten verschiedener Genre-Gren- zen. Feindrehstar stehen da auf der Bühne. Und längst sind die Tracks dieses Jenaer Live-Unikats auch im aufgenommen Zustand zu einem Garant für besonde- re Momente geworden. Mit "Love & Hoppiness" legen Feindrehstar ihr zwei- tes Album vor – fünf Jahre nach dem fulminanten De- büt "Vulgarian Knights". Viel ist passiert in der Zwi- schenzeit: unzählige Club- und Festivalauftritte, eine mehr als inspirierende Afrika-Tour sowie die inten- sive Arbeit an neuen Stücken. Drei Jahre reifte "Love & Hoppiness", an unterschiedlichen Orten setzte sich das musikalische Puzzle zusammen – erste Aufnah- men entstanden im Herbst 2012 bei Michel Baumann (Soulphiction, Jackmate) und Nik Reiff in Stuttgart. In verschiedenen anderen Home Studios und Wintergär- ten folgten weitere Overdubs mit Posaune, Violoncel- lo, Gitarre und Gesang. Richtig gelesen, erstmals seit langer Zeit holt die meist rein instrumental spielen- de Band Feindrehstar Vocal-Gäste mit an Bord. Und durch jene Stücke mit Dave Aju, Ebo Taylor und Tina Keserovic am Mikrofon wird der Feindrehstar-Sound um neue Facetten reicher. Jazz-, Soul- und Funk-Vi- bes schimmern beispielsweise bei "Antelope" hervor, jenem Stück, dem der legendäre ghanaische Musiker Ebo Taylor seine Stimme schenkt. Dabei war ihm der Feindrehstar-Sound anfangs zu rockig – am Ende hat- te er jedoch so viel Freude, dass er gleich noch Gi- tarrenspuren einspielte. Bei Dave Aju war dagegen sofort klar, dass hier alles zusammenpasst – obwohl der lässige soul-getränkte HipHop von "From Bob To Stevie" als Solitär aus dem Album herausragt. Wes- halb Feindrehstar Krautclub zu ihrer Musik sagen, wird wohl besonders in "Caje Sukarije" deutlich: Classic Balkan-Funk wird plötzlich von wilden Synth-Schleifen überrumpelt bis schließlich beides gemeinsam weiter- tanzt – und dann ist das eigentlich auch noch eine Roma-Hymne, die Tina Keserovic hier intoniert. Neu auch die ungewohnt introvertierten Tonlagen bei "The New Ballad", "Blues For Bagdad" sowie der komplett akustischen Ballade "Love & Hoppiness Int." mit Cello und Klarinette. Gleichermaßen einnehmend und tief- sinnig wirken diese musikalischen Ruhepole. Trotz des vielen neuen Inputs bleibt die clubmusikali- sche Erdung mit all ihrer bandtypischen Offenheit nach wie vor ein wichtiges Element im Feindrehstar-Sound. "Love & Hoppiness", "Deep Horse", "Shake That" und "Night Rainer Diskodub" zeugen einmal mehr von der kraftvollen Energie, für die Feindrehstar seit mittler- weile fünfzehn Jahren auf anspruchsvollen Dance- floors geschätzt werden. Und demnächst dürften sie für neue Ekstase im Club oder auf dem Festival sorgen
(added: 2015-09-28 15:48:29 )
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GER release
c5z-f8
Chart Position
-pos. 72
peak pos. 72
VÖ:
17.10.2015